Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2025 fand an der Universität Bayreuth das 37. Swahili-Kolloquium (Kongamano la Kiswahili la 37, Uhuru na Ubunifu) statt. Antonia Fendt und Nico Nassenstein hielten dort einen gemeinsamen Vortrag mit dem Titel „Congolese Swahili Varieties and the Rumba: Investigating Linguistic Variation in Music Lyrics (1950s–90s)“. In ihrem Beitrag beschäftigten sie sich mit der Rolle und Variation des Swahili – einer Sprache, die neben dem Lingala in den Liedtexten der kongolesischen Sammlung des AMA in Mainz eine besondere Bedeutung einnimmt. Durch ihren Vortrag konnten sie unter anderem Kontakte zum kenianischen Musikproduzenten und Autor Tabu Osusa (Ketebul Music) sowie zum Musikethnologen Dr. Andrew Eisenberg (New York University Abu Dhabi) knüpfen, die derzeit zur Swahili Rumba forschen – einem Genre, das sich bereits in den 1940er- und 1950er-Jahren an der ostafrikanischen Küste entwickelte, also noch vor dem prägenden Einfluss der kongolesischen Rumba auf die Region.